Bandinfo

Im Winter 2008, Eisschollen schwammen die Spree hinab, der Himmel verdunkelte sich, die blutrote Sonne versank weit im Westen und irgendwo am Horizont erklangen grollend ein paar Kanonen, da fand sich eine Schiffscrew zusammen – Der Stille Don, der Maschinist, die Kapitänin, der Steuermann und die Frau auf dem Ausguck – um dem Eis auf dem Wasser mit heißen Liedern entgegenzutreten.
Der Proberaum war schnell gekapert, und die Betonpiraten stachen in See.
Immer wenn der Wind günstig steht, ankern sie in den verschiedensten Tavernen und umwickeln die Zuhörer mit musikalischem Seemannsgarn.
Das klingt dann nach Diamanten, Juwelen und Säbelrasseln, nach Sirenen, Kanonen und dem Rauschen des Meers, ein bisschen nach Süd-, ein bisschen nach Ost- und ein bisschen nach Wannsee. Und die betonharten Herzen der Städter schmelzen dahin.

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